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+++ 31.Oktober Abgabetermin Velodromnutzung 2019+++

19 Oktober 2018


Freitag, 19. Oktober 2018





6. Bahnpokal in 2018 ohne Beteiligung des SC Berlin

- Zwietracht im Berliner Radsport-Verband e.V. (BRV) findet Fortsetzung –




Der Landestrainer des BRV Volker Winkler wollte diesen für den Nachwuchs durchaus wichtigen Bahnpokal am letzten Mittwoch nicht zur Austragung kommen lassen, da der SC Berlin mit dem größten Potenzial an Nachwuchsfahrern auf einen generellen Start seiner Athleten verzichtet hatte. Damit hätte er aber den übrigen Fahrern keinen Gefallen getan, die diese Möglichkeit der Betätigung auf der Bahn des Velodroms nutzen wollten. Natürlich war die Folge ein sehr kleines Starterfeld in allen Leistungsklassen, so dass sich die Organisatoren etwas einfallen lassen mussten.


Man einigte sich letztlich auf 10 Wettbewerbe für die Klassen U 13, U 15, Jugend, Junioren und Elite, wobei über 100 m fliegend der U 13 Simon Nickel von der RSG Sprinter Fredersdorf in 7,72 Sekunden siegte und bei der U 15 Felix Fleischmann vom Marzahner RC 94 über 200 m fliegend in 13,93 Sekunden erfolgreich war. Aber die nur zwei bzw. vier (!) Teilnehmer in diesen beiden Wettbewerben gaben doch zu denken. Die Marzahner feierten unter fünf Startern durch Robin Ruhe und Henning Sage bei der Jugend über eine Runde stehend in 20,89 bzw. 21,50 Sekunden einen Doppelsieg, während nur ein Junior mit Nils Andratschke von den Zehlendorfer Eichhörnchen für die gleiche Distanz 21,31 Sekunden benötigte. Selbst der Elitefahrer Tarek Al Moakee von der NRVg. Luisenstadt konnte mit 21,09 Sekunden die Zeit von Jugendfahrer Robin Ruhe ebenso wie seine beiden Mitstreiter nicht unterbieten.


Die Schüler U 13 und U 15 trugen gemeinsam ein Ausscheidungsfahren und 10 Temporunden aus, wo beide Male Felix Fleischmann als Sieger unter sechs Startern hervorging. Auch die Jugend, die Junioren und die Elitefahrer starteten gemeinsam mit neun Athleten in einem Ausscheidungsfahren und den 20 Temporunden und hier gab es mit Tarek Al Moakee ebenfalls einen Doppelsieger. Höhepunkt war dann das mit 15 Fahrern gestartete, abschließende Handicaprennen über drei Runden, das mit Henning Sage vor Robin Ruhe einen Doppelsieg für den Marzahner RC 94 einbrachte. Hier waren alle fünf Rennklassen am Start, jeder Fahrer mit jeweils 10 Meter Vorgabe startend, so dass der Weg für den vom Mal gestarteten Tarek Al Moakee recht weit war und er letztlich nur noch Platz sieben erreichte.


Der mit hervorragender Nachwuchsarbeit so oft gelobte SC Berlin hat sich mit seiner Nichtteilnahme am Bahnpokal keinen Gefallen getan. Die seit Jahren vorhandenen Gräben zwischen dem Verein und dem BRV sind dadurch bestimmt nicht kleiner geworden und es ist längst an der Zeit an alle Beteiligten zu appellieren, diesem unsäglichen Treiben ein Ende zu bereiten. Nur gemeinsam kann Berlin wieder zu einer Hochburg des Radsports werden und den durchaus vorhandenen Talenten eine gesunde Basis geben. Dabei sollte doch unter gestandenen Personen eine konstruktive Zusammenarbeit möglich sein!


Bernd Mülle   


 Download Bahnpokal Stand nachdem 17.10.2018            

   





Donnerstag, 18.Oktober 2018


Mitteilung zur Beantragung der Velodromnutzung


Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport weist auf den

Termin 31. Oktober 2018 hin.

In Vorbereitung auf das kommende Trainingsjahr 2019 wird auf die Abgabe der erforderliche Anträge der diversen Vereine auf Nutzung der Radrennbahn im Velodrom für das Kalenderjahr 2019 aufmerksam gemacht.

Download Formular








Mittwoch, 12.September 2018





Werte Sportler, Trainer und Betreuer,

Anbei die Terminplanung der Oktoberzeiten. Diese wird absofort im, obenliegenden Kalender angezeigt. Per Klick auf „Bahnpokal“ wird der entsprechende Ablaufplan im Browser oder dem eigenen PDF- Programm angezeigt.


Bitte daran Denken bis zum 25. September die Planung abzugeben.



 


Toni Holst und Vladislav Eikhorn Dreifachsieger beim Bahnpokal

- Vorab fand die Sportlerehrung 2017 statt –


Es war am vergangenen Mittwoch ein besonderer Bahnpokal im Velodrom, denn bevor kräftig in die Pedalen getreten wurde, fand die Ehrung aller Sportler für die Sichtungswettbewerbe auf Bahn und Strasse des Jahres 2017 statt. Von den Klassen U 11 bis U 15 wurden zunächst die Erfolge auf der Strasse mit Urkunden und Pokalen geehrt und dabei wurden die jeweils drei Besten ausgezeichnet. Bei der U 11 hieß der Sieger Erik Arns von RV Lichterfelde-Steglitz, Benjamin Dörnbrack und Janike Maira Lode vom SC Berlin siegten bei der U 13 männlich/weiblich und Henning Sage vom Marzahner RC 94 war der Beste der U 15 männlich, während Elena Jährig vom SC Berlin die meisten Punkte bei der U 15 weiblich gesammelt hatte.


Für die Bahnwettbewerbe wurden nur die Klassen U 13 und U 15 geehrt und hier zeichnete sich bei der U 13 ein weiteres Mal Toni Holst vom SC Berlin aus, während Lilli Marz vom BRC Semper bei der weiblichen U 13 erfolgreich war. Im großen Duell der beiden Topvereine SC Berlin und Marzahner RC 94, die im Nachwuchsbereich seit Jahren federführend sind, siegte bei der U 15 Paul Quabs vom Marzahner RC 94, der Erik Leonhardt vom SC Berlin distanzieren konnte. Dafür dominierte der SC Berlin bei der U 15 weiblich mit gleich vier Fahrerinnen auf den ersten Plätzen. Josephine Körnig war dabei die Siegerin, die Laura Lotter, Paula Leonhardt und Fabienne Jährig auf die Plätze verwies.   


Nach den Ehrungen war der Bahnpokal mit insgesamt 12 Rennen für die Klassen U 13 bis Elite angesagt und hier zeigte sich einmal mehr Toni Holst in phantastischer Form, der alle drei Rennen seiner Klasse dominierte. Über die Unbekannte Distanz besiegte er Onno Kirste und Larissa Philipp vom BSV AdW, setzte sich im Ausscheidungsfahren gegen Vivian Stiller vom SC Berlin und Athina Trommler vom BSV AdW durch und ließ auch im 15 Runden Punktefahren gegen seine Vereinskameraden Benjamin Kühne-Fernandez und Joshua Kauffmann nichts anbrennen.  


In der Klasse U 15 war Felix Fleischmann vom Marzahner RC 94 sowohl über die Unbekannte Distanz als auch im Ausscheidungsfahren vor Erik Leonhardt erfolgreich, während vier weitere Fahrer des SC Berlin die Plätze drei bis sechs belegten. Im 30 Runden Punktefahren konnte dann einer von ihnen, Oskar Leben, den Spieß umdrehen und mit 27 Punkten Felix Fleischmann um vier Punkte distanzieren. Die Einerverfolgung über 2000 m entschied Erik Leonhardt für sich, der in 2:32,10 Minuten hauchdünn Henning Sage hinter sich ließ, der 2:32,11 Minuten für diese Distanz benötigte.


Das Scratch- und Ausscheidungsrennen der Jugend dominierte jeweils Vladislav Eikhorn vom SC Berlin, der aus Kasachstan stammt und seit einiger Zeit in Berlin lebt. Die Marzahner Henning Sage und Sascha Telschow konnten seinen Sieg nicht verhindern und auch in der Einerverfolgung über 3000 m war Vladislav Eikhorn in 3:42,36 Minuten von Sascha Telschow nicht zu schlagen, der in 3:55,40 Minuten chancenlos war.  


Die Junioren und die Elite fuhren das Ausscheidungsfahren und die 30 Temporunden gemeinsam, während im 60 Runden Punktefahren auch noch Jugendfahrer dabei waren. Stark verbessert zeigte sich der Syrer Tarek Al Moakee von der NRVg. Luisenstadt, der sowohl die Temporunden als auch das Punktefahren jeweils vor Patrick Dietze vom SC Berlin gewann und hinter Elias Richter vom Marzahner RC 94 noch den zweiten Platz im Ausscheidungsfahren belegte. Dennoch war es ein wenig schade, dass nur wenige Elitefahrer den Weg ins Velodrom gefunden hatten und so die Konkurrenz überschaubar blieb.


Bernd Mülle

 



Freitag, 7. September 2018


Ergebnis Bahnpokal 05.09.2018

Werte Sportler, Trainer, Betreuer


untenstehend der direkte Link zum Ergebnis des Bahnpokal vom 05.09.2018.


Wir werden hier die Dateien zum direkten Download anbieten.



Download Tagesergebnis Bahnpokal 5.9.2018


Download Gesamtstand Sichtung Bahn Stand 7.9.2018





Freitag, 31.August 2018



Calvin Dik: Ein Riesentalent auf dem Weg nach oben

- Der Junior glänzt bei den Welt- und Europameisterschaften auf der Bahn –


Es ist schon bemerkenswert: da fährt ein junger Mann bei den Welt- bzw. Europatitelkämpfen in Aigle/Schweiz in die Medaillenränge und von der sogenannten Sportmetropole Berlin nimmt kaum einer Notiz davon. Der Berliner Radsport Verband e.V. (BRV) macht trotz nicht vorhandener Lobby bei den einschlägigen Kreisen und vielen internen Problemen dennoch immer wieder durch herausragende Leistungen seiner Sportler auf sich aufmerksam, dabei sich stützend auf die gute Arbeit in den Vereinen, wie z.B. beim RSV Werner Otto, dem SC Berlin oder dem Marzahner RC 94, wo hervorragende Trainer den Grundstein für spätere Topleistungen legen.


Hinzu kommt das einzigartige Engagement der Eltern, die ihre gesamte Freizeit für den Leistungssport ihrer Kinder opfern und ohne deren finanzielle Unterstützung das alles nicht möglich wäre. So ist es auch bei Calvin Dik vom RSV Werner Otto, dessen Eltern mit großem Einsatz dabei sind und dabei die Unterstützung bzw. die Wertschätzung von Erfolgen seitens des BRV aber auch des Landessportbundes eher vermissen. Bei anderen Landesverbänden und auch Nationen läuft es besser, da werden Topleistungen bei Welt- und Europameisterschaften entsprechend honoriert und gewürdigt. Dann muss man sich auch nicht wundern, wenn es immer wieder dazu kommt, dass Sportler aus Berlin den Landesverband wechseln.


Für Berlins Aushängeschild auf der Bahn Calvin Dik war der August ein ereignisreicher und auch kräftezehrender Monat mit zwei internationalen Meisterschaften innerhalb von zehn Tagen. Zunächst stand die Bahn-Weltmeisterschaft des Nachwuchses vom 15. bis 19. August an, wo er im Punktefahren und im Madison gemeinsam mit Nils Weispfennig vom RSV Edelweiß Oberhausen am Start war. Im Punktefahren ließ sich Calvin Dik im zweiten Vorlauf den Sieg nicht nehmen und distanzierte dabei den starken Australier Lucas Plapp, die beide zu den vier Fahrern gehörten, die einen Rundengewinn erzielten. Die Regenerationszeit für Calvin Dik zum späteren Finale betrug weniger als eine Stunde, was sich im Finale über 120 Runden mit zwölf Wertungsspurts schon bemerkbar machte. Hier hatte dann aber der Australier das bessere Ende mit drei (!) Rundengewinnen für sich, während Calvin Dik nur einen herausfuhr und mit Rang fünf vorliebnehmen musste. Unter 20 Startern konnte er dennoch mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden sein.


Im Madison belegten Calvin Dik/Nils Weispfennig im zweiten Vorlauf den vierten Platz, mit dem sie locker das Finale erreichten. Auf diesem undankbaren vierten Platz landeten sie auch im Finale über 140 Runden, das von 13 gestarteten Mannschaften nur acht beendeten und von den Australiern Blake Quick/Lucas Plapp gewonnen wurde. Sie fuhren aber ein starkes Rennen und lagen vor der Schlusswertung nur einen Punkt vom dritten Platz entfernt, den sie durch Behinderung und dem folgenden Ausweichmanöver nicht mehr realisieren konnten.


Nur zwei Tage später fand am gleichen Ort die Europameisterschaft statt, etwas unüblich vom Zeitverlauf und vom Austragungsort her, aber es hatte seinen Grund. Anders als in den Jahren zuvor, wo die europäischen Titelkämpfe im Juli des Jahres stattfanden, sollten sie in diesem Jahr vom 21. bis 26. August im italienischen Montichiari ausgetragen werden. Durch die  Schließung des Velodroms von Montichiari musste die Europameisterschaft kurzfristig abgesagt werden, aber der Europäische Radsportverband (UEC) fand schnell einen neuen Ausrichter und so war erneut Aigle Veranstalter eines großen Radsportevents für den Nachwuchs.


Berlin war wieder durch Calvin Dik vertreten und auch Berlins zweites As im Bahnradsport Elias Richter vom Marzahner RC 94 war diesmal am Start. Letzterer wurde im Punktefahren über 120 Runden als 10. klassiert, während er im Ausscheidungsfahren auf Platz 11 landete. Für Calvin Dik stand zunächst die Mannschaftsverfolgung auf dem Programm und mit einem vierten Platz in der Qualifikation reichte es schließlich zum Lauf um Platz drei, wo er mit Max Gehrmann vom RSC Turbine Erfurt, Jannis Peter vom SSV Gera und Tobias Buck-Gramcko von Tuspo Weende die starken Belgier mit einem neuen deutschen Rekord von 4:07,401 Minuten auf den vierten Platz verwies und somit die Bronzemedaille hinter Polen und Italien gewann.


Der Berliner wurde darüber hinaus noch im Omnium und Madison eingesetzt und dabei erreichte er weitere, ganz ausgezeichnete Ergebnisse. Zunächst gab es im Omnium eine tolle Silbermedaille mit 129 Punkten nur knapp hinter dem Belgier Fabio van den Bossche, der 132 Punkte erzielte. „Ich habe im Scratchrennen mit dem 12. Platz den Titel verloren, hatte dort nicht ins Rennen gefunden und falsch gekettet“, sagte Calvin Dik, der sich dennoch über den Silberrang freuen durfte. Die Temporunden hatte er sogar mit zwei Rundengewinnen siegreich gestaltet und auch der fünfte Platz im Ausscheidungsfahren ließ dennoch alle Chancen für das abschließende Punktefahren offen. Auch dort konnte er einen Rundengewinn vollziehen und sich die 10 Punkte für den Schlussspurt sichern, womit er den Italiener Tommaso Nencini noch auf Platz drei verwies.


Im abschließenden Madison mit seinem kongenialen Partner Nils Weispfennig gab es eine weitere Silbermedaille hinter den siegreichen Belgiern Nicolas Wernimont/Fabio van den Bossche, die trotz des finalen Spurtsiegs der Deutschen nicht mehr von Platz 1 zu verdrängen waren. In dem von 12 Mannschaften bestrittenen Finale war kein einziger Rundengewinn zu verzeichnen und letztlich beendeten auch nur acht Teams das Rennen. Am Ende waren es neun Punkte, die die Belgier Vorsprung hatten, während die Polen Damian Papierski/Filip Prokopyszyn auf Rang drei ebenfalls neun Punkte weniger als die Deutschen auf dem Konto hatten. Das Rennen begann für Calvin Dik/Nils Weispfennig vielversprechend, aber durch den Sturz eines Spaniers kamen sie etwas aus dem Rhythmus und ließen ein paar Punkte in den Wertungen liegen.


Alles in allem gaben Elias Richter und insbesondere Calvin Dik eine gute Figur ab und bewiesen einmal mehr, dass in Berlin hervorragende Talente vorhanden sind, die sogar international bestehen können. Es ist immer von der Sportmetropole Berlin die Rede, aber in dieser wird der Radsport –eine Sportart, die international wie kaum eine andere ständig große Erfolge erzielt- einfach nur stiefmütterlich behandelt. Man muss sich nur einen weiteren jungen Mann wie Maurice Ballerstedt vom SC Berlin als Beispiel nehmen, der auf der Straße bei den Junioren zum Kader des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) zählt und in der Gesamtwertung der Rad-Bundesliga derzeit einen ausgezeichneten zweiten Platz einnimmt.

Fahrradinitiative hin oder her: auch der Radsport hat ein Recht auf mehr Beachtung und sollte bei den vielen Events dieser Stadt nicht immer auf dem letzten Platz stehen. Die Deutschland Tour hat gerade zuletzt wieder eindeutig bewiesen, dass das Interesse für leistungsmäßigen Radsport durchaus vorhanden ist.


Bernd Mülle            


  


  

 






Montag, 27 August 2018


Bahnzeiten September 2018


Werte Sportler, Trainer und Betreuer,

anbei die Bahnzeiten für den monat September.

Aufgrund eines Schul-/ Sichtungsprojektes an dem Berliner Schulen teilnehmen,

ist die Nutzung der Bahn vom 4.9. bis 7.9. erst ab 14 Uhr möglich.


04.09.2018 X

05.09.2018 Bahnpokal

06.09.2018 X

07.09.2018 X

   

M. Lemke


Sportwart



Montag, 27 August 2018

Update Bahnzeiten August 2018

 

Werte Sportler, Trainer und Betreuer,

Der für den 29.8.2018 angesagt Bahnpokal fällt aus organisatorischen Gründen aus.


 



August 2018


Dienstag,       21. August 2018 X

Mittwoch,       22. August 2018 X

Dienstag,       28. August 2018 X

Mittwoch,       29. August 2018 X

Donnerstag,  30. August 2018 X


M. Lemke

Sportwart



Berlins Radsportnachwuchs bei DM Omnium ohne Medaille

Dienstag, 24 Juli 2018   

Fabienne Jährig nach guter Leistung auf undankbarem 4. Platz


Am vergangenen Wochenende fanden in Köln die Deutschen Meisterschaften im Omnium für den Nachwuchs statt. In den vier Altersklassen Schüler U 15, Schülerinnen U 15, Jugend und weibliche Jugend war der Landesverband Berlin nur mit insgesamt sechs Sportlern vertreten, wobei in der Altersklasse Schülerinnen U 15 Berlin gar nicht am Start war. Bei fast tropischen Temperaturen waren die jungen Athleten gefordert, die sich spannende Wettkämpfe lieferten, um ihre neuen Meister zu ermitteln.


19 Starter bei den Schülerinnen benötigten keine Vorläufe und so gewann zunächst Julia Schäfer vom SSV Gera die 100m fliegend in 6,552 Sekunden bevor sie auch das 500m Zeitfahren in 39,27 Sekunden gewann. In der folgenden 2000m Einerverfolgung war dann in 2:48,632 Minuten Cassandra Bloch vom RSC Turbine Erfurt die Schnellste und im abschließenden Ausscheidungsfahren hatte dann Carla Tusint vom Radsport Team Kraichgau


die Nase vorn. Somit ging der Titel an Cassandra Bloch mit 92 Punkten vor Julia Schäfer mit 87 Punkten und Carla Tusint, die am Ende 75 Punkte auf ihrem Konto hatte.


Bei den Schülern waren insgesamt 34 Fahrer am Start, darunter mit Paul Quabs vom Marzahner RC 94 nur ein Berliner, der sich aber letztlich beachtlich schlug. In zwei Vorläufen in Form eines Punktefahrens über 30 Runden wurden die 24 Teilnehmer für den Omnium-Wettbewerb ermittelt und hierbei qualifizierte sich auch Paul Quabs als Achter des zweiten Laufes. Diesen Platz belegte er auch zunächst über 100m fliegend in 6,320 Sekunden, die Corneel Mäder vom RSC Turbine Erfurt in 5,971 Sekunden dominierte. Es schien, als hätte Paul Quabs den 8. Platz abonniert, denn auch im 500m Zeitfahren belegte er diesen Rang in 37,893 Sekunden, das Lucas Küfner vom SSV Gera in 36,471 Sekunden für sich entschied. Die 2000m Einerverfolgung gewann erneut Corneel Mäder, während Paul Quabs mit dem 16.Platz vorliebnehmen musste. Der abschließende 9. Platz im Ausscheidungsfahren, das wiederum Lucas Küfner gewann, bedeutete in der Endabrechnung Platz 11 und stellte durchaus ein achtbares Ergebnis dar. Den Titel sicherte sich Corneel Mäder mit 93 Punkten knapp vor Lucas Küfner, der 90 Punkte auf sein Konto brachte.


Bei der weiblichen Jugend U 17 waren mit den Geschwistern Fabienne und Elena Jährig vom SC Berlin 23 Fahrerinnen am Start und schon im ersten Wettbewerb, dem Scratchrennen über drei Kilometer zeigte sich Fabienne Jährig als Drittplatzierte hinter Hanna Dopjans und Paulina Peiker, beide vom RSV Irschenberg, von ihrer besten Seite. Die 20 Temporunden, die auf den ersten beiden Plätzen das gleiche Bild boten, sah Fabienne Jährig als Siebte immer noch aussichtsreich für die Gesamtwertung im Rennen. Im Ausscheidungsfahren, das Lana Eberle vom RSV Edelweiß Oberhausen für sich entschied, brachte der 6. Platz von Fabienne Jährig vor dem letzten Wettbewerb eine gute Ausgangsposition für das Podium, als sie in der Zwischenwertung einen ausgezeichneten vierten Platz einnahm. Das abschließende Punktefahren über 30 Runden musste nun die Entscheidung bringen und hier konnte sich Fabienne Jährig mit nur 4 Punkten nicht mehr verbessern, so dass die Podiumsplätze an Paulina Peiker mit 122 Punkten vor Hanna Dopjans mit 118 Punkten und Lana Eberle mit 105 Punkten gingen. Der letztlich vierte Platz mit 98 Punkten für Fabienne Jährig war aller Ehren wert und ein tolles Ergebnis, während ihre Schwester Elena mit dem 13. Platz durchaus auch zufrieden sein konnte.


Die männliche Jugend U 17 hatte mit 45 Teilnehmern das größte Starterfeld, so dass auch hier zwei Vorläufe als Punktefahren über 40 Runden nötig waren, um die 24 Kandidaten für das Omnium zu ermitteln. Aus Berlin war der Marzahner RC 94 mit den drei Fahrern Robin Ruhe, Henning Sage und Sascha Telschow dabei, von denen sich nur Henning Sage als guter Zweiter seines Vorlaufes für das Omnium qualifizierte und Robin Ruhe als 18. sowie Sascha Telschow als 21. im anderen Vorlauf ausschieden. Die Wettbewerbe des Omniums wurden mit Vehemenz in Angriff genommen und schon im 5 km Scratchrennen, das Benjamin Boos vom RSV Ellmendingen gewann, musste Henning Sage als 21. erkennen, dass die Trauben hoch hängen. Die 20 Temporunden dominierte dann Tim Torn Teutenberg vom FC Lexxi Speedbike und auch hier blieb für Henning Sage nur der 15. Platz übrig. Als Roman Duckert vom Frankfurter RC 90 das Ausscheidungsfahren gewann, landete Henning Sage auf Platz 16


und lag damit im Zwischenergebnis vor dem abschließenden Punktefahren über 40 Runden auf Rang 19. Im Gesamtergebnis rutschte er zum Abschluss noch auf Platz 20, ein Ergebnis, das unter den Bedingungen noch akzeptabel war. Den Titel holte sich schließlich Tim Torn Teutenberg mit 119 Punkten vor den beiden Ellmendingern Plinius Naldi mit 106 Punkten und Benjamin Boos mit 102 Punkten.


„Eine gut organisierte Meisterschaft bei extremer Hitze forderte einiges von den jungen Athleten, die schnelle, kampfbetonte Rennen lieferten. Dazu zweimal ein Rennabbruch nach Stürzen im Ausscheidungsfahren, der keine Ruhe ins Feld brachte, so sind die Ergebnisse meiner Fahrer als insgesamt akzeptabel zu bezeichnen“, gab Michael Lemke als Verantwortlicher beim Marzahner RC 94 zu Protokoll.


Drei Madisonwettbewerbe rundeten die Omniummeisterschaft noch ab, wobei bei der Jugend Henning Sage und Robin Ruhe ein Team bildeten, das vorzeitig zur Aufgabe gezwungen war, da Henning Sage zwei Wespenstiche, u.a. im Brustbereich, erlitt, die eine Weiterfahrt unmöglich machten.


Bernd Mülle






Calvin Dik zweifacher Deutscher Meister auf der Bahn

Mittwoch, 18 Juli 2018   

Berlins Nachwuchs überzeugt in Dudenhofen


Die 132. Deutschen Bahnmeisterschaften in Dudenhofen verliefen für Berlins Nachwuchs mehr als erfolgreich. Die gute Nachwuchsarbeit in den Vereinen des Berliner Radsport Verband e.V. trägt besonders in diesem Jahr Früchte und bringt Erfolge, die man so nicht erwarten konnte. Es begann mit der Bronzemedaille für Josephine Körnig vom SC Berlin im 500 m Zeitfahren der weiblichen Jugend, als sie nur Sophie Deringer aus Dudenhofen und Lara Fabienne Neumann aus Schwerin den Vortritt lassen musste. In der 3000 m Einerverfolgung der Junioren war die zweite Bronzemedaille durch Calvin Dik vom RSV Werner Otto fällig, der in der Qualifikation mit 3:30,053 Minuten Platz drei belegt hatte, um dann im kleinen Finale um Bronze mit 3:26,090 Minuten die absolute Bestzeit zu erzielen und seinen Gegner Hannes Wilksch aus Luckau auf den undankbaren vierten Platz zu verweisen. Im Finallauf um Platz 1 war Jannis Peter aus Gera gegen Milan Henkelmann aus Erfurt erfolgreich, der in der Qualifikation mit 3:28,985 Minuten noch die schnellste Zeit vorgelegt hatte.


Für Berlins Aushängeschild Calvin Dik sollte die Bronzemedaille noch längst nicht alles gewesen sein. Eine zweite bronzene Medaille kam noch in der 4000 m Mannschaftsverfolgung hinzu, wo er mit Jakob Antkowiak vom BSV AdW, Elias Richter vom Marzahner RC 94 und Tobias Buck-Gramcko von Tuspo Weende im Team Landesverband Berlin/Niedersachsen im Kampf um Bronze den Landesverband Bayern bezwang. Nachdem Jakob Antkowiak den 1. Vorlauf im Punktefahren gewonnen hatte und Calvin Dik im zweiten Vorlauf auf Platz zwei gelandet war, sorgte Calvin Dik im Finale über 80 Runden für den Paukenschlag, als er die starke Konkurrenz mit dem Erfurter Max Gehrmann und Oscar Uhlig aus Kelheim souverän in Schach hielt und sich den Meistertitel sicherte. Seine überragende Form setzte der Berliner dann auch noch im Madison um, als er sich seinen zweiten Titel an der Seite des Oberhauseners Nils Weispfennig holte und dabei Max Gehrmann/Jannis Peter sowie seinen Berliner Landsmann Elias Richter an der Seite von Milan Henkelmann distanzierte.


Bemerkenswert auch die Leistung des weiblichen Jugendvierers vom SC Berlin, der in der Besetzung Paula Leonhardt, Elena Jährig, Fabienne Jährig und Josephine Körnig in der Mannschaftsverfolgung über 3000 m Bronze holte und auch der 5. Platz von Paula Leonhardt in der 2000 m Einerverfolgung unterstrich die gute Arbeit, die gerade in diesem Verein seit Jahren geleistet wird.


Abschließend sollten auch die guten Leistungen der Berliner Elitefahrer nicht unerwähnt bleiben. Besonders hervorzuheben ist der Auftritt von Charlotte Becker vom Team Hitec Products, die allein drei Titel bei diesen Meisterschaften gewinnen konnte und darüber hinaus noch den zweiten Platz in der 3000 m Einerverfolgung belegte, wo sie im Finale von der überragenden Lisa Brennauer vom Team Wiggle High5 eingeholt wurde. Die drei Titel errang sie im Punktefahren über 80 Runden, im Scratchrennen über 40 Runden und in der 4000 m Mannschaftsverfolgung an der Seite von Anna Knauer aus Weißenburg, Gudrun Stock aus München und Vanessa Wolfram aus Erfurt. In diesem Wettbewerb gab es auch für Lotta Schoenemeyer vom RSV Werner Otto noch eine Bronzemedaille, die sie mit Jo Ellen Look aus Schwerin, Jenny Hofmann aus Leipzig und Sandra Klotz aus Dresden errang.


Das einzige Berliner Eliteteam KED-Stevens war in Dudenhofen ebenfalls vertreten, konnte sich aber am Berliner Medaillensegen leider nicht beteiligen. Der vierte Platz von Moritz Augenstein und Sebastian Schmiedel im Madison und der fünfte Platz von Henrik Pakalski im Scratchrennen waren aber aller Ehren wert.


Bernd Mülle





Termine Fredersdorfer KreisCup 2018









Werte Sportfreunde, Sportler, Trainer und Betreuer,

die RSG Sprinter Fredersdorf haben die Termine zum Fredersdorfer Kreis Cup veröffentlicht und uns gebeten diese auch auf unserer Seite zu veröffentlichen.

Was wir gerne tun.

Auch hier bieten sich für Berliner Sportler Möglichkeiten sich zu messen und zusätzliche Wettkämpfe zu bestreiten.

Wie auch in den vergangenen Jahren finden auch Anfängerrennen statt.  

Wir möchten gleichzeitig auch nochmal auf den Arbeitseinsatz zur Unterstützung des Erhaltes der Fredersdorfer Bahn am 24.3.2018 ab 10:00 Uhr hinweisen.


Fredersdorfer Kreiscup


M. Lemke


Sportwart



Roger Kluge/Theo Reinhardt Weltmeister im Madison!

- Berliner bei Bahn-WM in Apeldoorn mit starken Leistungen



















 





Fünf Berliner schickte der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) zu den Bahnweltmeisterschaften in den Niederlanden und in einem insgesamt sehr erfolgreichen Team schlugen sie sich ganz hervorragend. Am Schlusstag setzten sie dabei den absoluten Höhepunkt, als Roger Kluge und Theo Reinhardt im Madison eine ganz starke Leistung zeigten und die Spanier Albert Torres und

Sebastian Mora sowie die Australier Cameron Meyer/Callum Scotson bezwangen und sich den begehrten Weltmeistertitel sicherten. Selbst die ausländischen Journalisten bewunderten die Leistung der Deutschen, bei denen vor allem Roger Kluge seinen Partner immer wieder taktisch geschickt in Szene setzte.


Die damit errungene vierte Goldmedaille für den BDR sowie zwei weitere Bronzemedaillen bedeuteten letztlich den zweiten Platz im Medaillenspiegel hinter den überragenden Niederländern, die mit insgesamt 12 (!) Medaillen ihren Heimvorteil nutzen konnten. Diese Ausbeute bei 20 Entscheidungen war schon mehr als stark und sie wurden vom begeisterungsfähigen Publikum bestens unterstützt. Mit drei Gold- und einer Silbermedaille war die routinierte Kirsten Wild die alles überragende Athletin und aus deutscher Sicht traten dabei Kristina Vogel und Miriam Welte in ihre Fußstapfen, indem sie je zweimal Gold gewannen.


Am Aufschwung im Ausdauerbereich der Frauen war auch Charlotte Becker aus Berlin beteiligt, die im Punkterennen mit einem erzielten Rundengewinn gute Fünfte wurde und in der Mannschaftsverfolgung an der Seite von Lisa Brennauer, Franziska Brauße und Gudrun Stock ebenfalls einen tollen fünften Platz errang, der das schwache Abschneiden aus dem Vorjahr mit dem letzten Platz vergessen ließ.


Viel beschäftigt war bei dieser Weltmeisterschaft vor allem Maximilian Beyer, der für den fehlenden Domenic Weinstein in der Mannschaftsverfolgung in die Bresche springen musste. Mit Theo Reinhardt, dem erst 19-jährigen Riesentalent Felix Groß und Kersten Thiele fuhr er in der Qualifikation mit 3:57,447 Minuten die viertbeste Zeit und so trafen sie in der 1. Runde auf die späteren Weltmeister aus Großbritannien, gegen die sie dann unterlegen waren. Aber ihre Zeit von

3:58,047 Minuten reichte aus zum Einzug in das kleine Finale um Bronze gegen Italien, das sie mit Nils Schomber an Stelle von Maximilian Beyer in guten 3:56,594 Minuten verloren und mit dem undankbaren vierten Platz vorliebnehmen mussten, der dennoch aller Ehren wert war.


Aufgrund der zusätzlichen Belastung in der Mannschaftsverfolgung verzichtete Maximilian Beyer  auf einen Start im Punkterennen, das ohne deutsche Beteiligung stattfand. Bereits im Scratchrennen reichte es für Maximilian Beyer hinter dem Überraschungsweltmeister Yauheni Karaliok aus Weißrussland, dem Italiener Michele Scartezzini und dem Australier Callum Scotson nur zum 10. Platz und auch im Omnium hingen die Trauben für den Berliner zu hoch, dessen 15. Platz unter den 24 Teilnehmern nicht seinem Leistungsvermögen entsprach. Dem Berliner gehört im Omnium, wo sich der Pole Szymon Sajnok in einem packenden Finale gegen Jan-Willem van Schip aus den Niederlanden und Simone Consonni aus Italien durchsetzte, zweifellos die Zukunft, die ihn vielleicht zum WM-Titel 2020 in seiner Heimatstadt Berlin führt.


Im männlichen Kurzzeitbereich reichte es für einen weiteren Berliner, Robert Förstemann, zu einem fünften Platz im Teamsprint, nachdem er mit Maximilian Levy und Joachim Eilers in der Qualifikation sogar die drittbeste Zeit hinter den Niederlanden und Frankreich gefahren war. In der 1.Runde gegen Russland, als Robert Förstemann durch Stefan Bötticher ersetzt wurde, kam dann das überraschende Aus, als man den Lauf verlor und trotz viertbester Zeit nicht ins kleine Finale um Bronze einziehen konnte. Das selbst für Radsportfans nicht immer nachzuvollziehende Reglement macht es möglich! Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob mit Robert Förstemann ein noch besseres Ergebnis hätte erzielt werden können, denn der Einsatz von Stefan Bötticher war aufgrund seiner zuletzt gezeigten Leistungen allemal gerechtfertigt. Auf jeden Fall wurde das schlechte Abschneiden des Vorjahres, als man den 12. Platz belegte, deutlich übertroffen.


Insgesamt war diese Weltmeisterschaft in Apeldoorn ein gut organisiertes Event mit einem begeisterungsfähigen Publikum, das an den beiden letzten Tagen für ein ausverkauftes Haus sorgte. Sportlich gab es hervorragende Wettkämpfe mit starken Leistungen insbesondere der Niederländer, die ihren Heimvorteil zu nutzen verstanden.


Bernd Mülle








Calvin Dik/Elias Richter gewinnen Junioren Cup U 19



- Berlins Nachwuchs mischt bei den 107. Six Day Berlin kräftig mit –



















Sage einer Berlin hat keinen Nachwuchs! Es sind zwar nicht mehr so viele Sportler wie zu früheren Zeiten im Nachwuchsbereich anzutreffen, aber dafür war es umso erfreulicher, dass einige Berliner in den zahlreichen, teilweise international besetzten Wettbewerben im Rahmenprogramm der 107. Six Day Berlin beachtenswerte Akzente setzen konnten. Das Programm war wie in all den Jahren zuvor wieder sehr umfangreich und von der Klasse U 13 bis zur U 23 waren nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ hervorragende Fahrerfelder am Start. Dazu kam noch am Familientag ein Rennen mit Laufrädern für die Kleinsten, die vom Publikum viel Beifall bekamen. Hier will man in Berlin ansetzen und in Zukunft eine Serie von Laufradrennen veranstalten, um Nachwuchs für den Radsport zu gewinnen.

Die Klasse U 13 war mit einem 30 Runden Punktefahren nur am Familiensonntag im Einsatz und hier hatten immerhin 22 Sportler den Wettbewerb in Angriff genommen, der überlegen mit 28 Punkten von Toni Holst vom SC Berlin vor Zeno Levi Winter vom RSV Venusberg mit 14 Punkten gewonnen wurde. In der Altersklasse U 15 galt es an drei Tagen mit Vorläufen Temporunden, Punktefahren und ein Dänisches Punktefahren zu absolvieren und am Ende hieß der Sieger Lucas Küfner vom SSV Gera, der den Tschechen Stephan Telecky und Nicolas Zippan vom RSV Königswusterhausen/Wildau auf die weiteren Podiumsplätze verwies. Die Platzierungen von Felix Fleischmann (5.) und Paul Quabs (6.), beide vom Marzahner RC 94, sowie die von Erik Leonhardt (7.) und Enno Paul Rohde (9.), beide vom SC Berlin, konnten sich in diesem Feld mehr als sehen

lassen. Pech hatte in diesem Wettbewerb am Montag Pepe Stube vom SC Berlin, der schwer stürzte und mit einer Ellbogenfraktur ausscheiden musste.

In diesem Jahr gab es auch einen Mädchen-Cup für die U 15/U 17, der an zwei Tagen ausgetragen wurde. Insgesamt 14 junge Damen, darunter mit Kayla Hankins auch eine Fahrerin aus den USA, standen am Start und hier feierte der SC Berlin einen Dreifachsieg durch Josephine Körnig, Paula Leonhardt und Fabienne Jährig. Da hatte es die Kleinste und Jüngste in diesem Feld, Lilli Marz vom BRC Semper, naturgemäß nicht leicht um mitzuhalten, aber aller Anfang ist schwer und noch ist kein Meister vom Himmel gefallen. Bleibt zu hoffen, dass sie sich nicht entmutigen lässt und dem Radsport weiterhin die Treue hält.

Das Omnium der Jugend wurde von zwei Fahrern aus Österreich bestimmt, die der nicht gerade schwachen Konkurrenz keine Chance ließen. Es siegte mit 140 Punkten Tim Wafler vor Paul Buschek, der 129 Punkte verbuchte und den starken Dänen Luis Carl Jörgensen mit 125 Punkten noch distanzierte. Die besten Berliner kommen alle vom Marzahner RC 94 und belegten die Plätze 6 (Robin Ruhe), 7 (Sascha Telschow), 8 (Raul-Odin Voigt) und 13 (Henning Sage), ein Ergebnis, das mehr als zufriedenstellen konnte und die gute Nachwuchsarbeit in diesem Verein einmal mehr unterstreicht.

In der Klasse U 19 gab es am ersten Tag zunächst ein Punktefahren über 60 Runden, dem an den nächsten drei Tagen zwei 30 Minuten und ein 40 Minuten Madison folgten. Eindeutig dominierend war hier die Berliner Mannschaft mit Calvin Dik vom RSV Werner Otto und Elias Richter vom Marzahner RC 94, die nur am dritten Tag auf dem 3. Platz landeten, ansonsten aber immer siegreich waren. Sie boten beide eine sogenannte Galavorstellung mit großer Übersicht und der notwendigen Sprintstärke bei den Wertungen. Während Calvin Dik dem Junioren-Kader des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) angehört, ist es nahezu unverständlich, dass Elias Richter derzeit keinen Kaderplatz besitzt. Er hatte zwar im letzten Jahr gesundheitliche Probleme und musste daher des öfteren pausieren, aber seine zuletzt gezeigten Leistungen rechtfertigen allemal einen

Platz im Kader, den die Trainer des Berliner Radsport Verband e.V. (BRV) umgehend beantragen sollten. Herausragend in diesem Wettbewerb war auch die Vorstellung des zweiten Berliner Teams vom SC Berlin mit Maurice Ballerstedt und Fabian Dreier, die in der Gesamtwertung hinter Max Gehrmann/Jannis Peter (RSC Turbine Erfurt/SSV Gera) und den Tschechen Petr Kelemen/Jan Vones einen ausgezeichneten vierten Platz belegten. Dagegen schied das dritte Berliner Team mit Pepe Voß und Justin Winzer (RV Iduna/RC Charlottenburg) vorzeitig aus, während eine vierte, vorgesehene Paarung mit Albert Gathemann und Patrick Dietze (SC Berlin) aufgrund einer Zahnoperation bei Albert Gathemann nicht an den Start gehen konnte.

Im Six Day Cup der U 23 mit Fahrern aus sechs Nationen, die in den ersten vier Tagen zum Einsatz kamen, wurden am ersten Tag ein Punkterennen über 60 Runden und ein Madison über 30 Minuten ausgetragen. In beiden Rennen waren Richard Banusch vom LKT Team Brandenburg mit seinem britischen Partner Joe Evans jeweils vor Moritz Malcharek/Christian Maximilian Koch vom LKT Team Brandenburg erfolgreich, wobei beide Teams gemeinsam im Madison einen Rundengewinn herausfuhren, der am Ende von keiner anderen Mannschaft mehr egalisiert wurde. Am Freitag musste lediglich ein Madison über 40 Minuten gefahren werden, das von dem Tschechen Daniel Babor mit seinem Partner Konrad Geßner vom Continentalteam Leopard Pro Cycling klar nach

Punkten dominiert wurde, aber an der Gesamtführung der Sieger des Vortages nichts änderte. Auch am dritten Tag blieb es an der Spitze unverändert, zumal der Tagessieg erneut an Richard Banusch/Joe Evans ging. Der Finaltag am Sonntag mit einem Madison über 40 Minuten war dann der absolute Höhepunkt dieses Wettbewerbs, denn Moritz Malcharek/Christian Maximilian Koch wollten den Punkterückstand von immerhin 15 Punkten gegenüber Richard Banusch/Joe Evans noch wettmachen. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen, das aber mit dem finalen Spurt zur Punktlandung wurde. Der Berliner Moritz Malcharek wollte auf seiner Hausbahn unbedingt den Sieg und mit einem nahezu

grandiosen Endspurt von Christian Maximilian Koch schafften es die beiden tatsächlich und

siegten mit 103 Punkten gegenüber 100 Punkten ihrer ärgsten Rivalen. Spannender hätte die Finaljagd, die sie mit 34 Punkten gewannen, nicht sein können und der Beifall der Zuschauer war ihnen zu gönnen. „Ich hätte nicht gedacht, dass Christian so einen Spurt am Ende hinlegt. Das war einfach nur sensationell“, bekannte selbst Moritz Malcharek am Dienstagabend, als wir ihn kurz vor dem großen Finale der Profis im Innenraum des Velodroms trafen.

Der Nachwuchs hat in allen Kategorien mit starken Leistungen einmal mehr beeindruckt und sollte auch in Zukunft einen festen Platz im Programm der Six Day Berlin einnehmen. Sollte das Sechstagerennen auch weiterhin Bestand haben, so ist gerade die Förderung des Nachwuchses auf diese Art und Weise unabdingbar.


Bernd Mülle  


Foto: privat

Oktober 2018

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Die Beantragung der Nutzung hat durch die Vereine bis zum 25. des Vormonates zu erfolgen.

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